Wie man sich auf das Leben nach dem Studium vorbereitet 💡
Die Ausbildung ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Engagements: Sie eröffnet neue Möglichkeiten, stärkt das Selbstvertrauen und vermittelt unseren Teams die Kompetenzen, die sie heute und in Zukunft benötigen.
Wir freuen uns sehr, Angel vorzustellen, eine unserer Auszubildenden der Stufe 3, die uns erzählt, wie die Ausbildung sie auf ihrem Weg unterstützt hat, was ihr am besten gefallen hat und wie diese Erfahrung ihre berufliche Laufbahn prägt. Ihre Geschichte verdeutlicht, welchen konkreten Einfluss Weiterbildung und Entwicklung auf den Einzelnen, unsere Teams und die gesamte Yugo haben können.
Angel kam Yugo März 2023 als Service- und Vertriebsassistentin Yugo und begann ihre Tätigkeit im Goldsmith Court Nottingham, einer lebendigen Wohnanlage mit 378 Betten. Ihr Engagement und ihre Tatkraft fielen schnell auf, und schon bald wurde sie zur stellvertretenden Wohnheimleiterin befördert, wo sie sich weiterentwickelt, dazulernt und einen bedeutenden Beitrag leistet.
1. Kannst du uns etwas über deinen Werdegang bei Yugo erzählen Yugo darüber, wie du ARM geworden bist?
Nachdem ich meine Stelle in der Führungskräftevermittlung aufgegeben hatte, landete ich im Bereich Wohnheimverwaltung. Ich begann in verschiedenen Positionen als Serviceassistent, wodurch ich mir ein solides Fundament in den Bereichen Bewohnerbetreuung und Betriebsabläufe aneignen konnte. Von dort aus stieg ich zum stellvertretenden Wohnheimleiter auf, wo ich während eines Sanierungsprojekts bei Yugo erstmals ein Team leitete. Diese Erfahrung hat meine Entwicklung erheblich beschleunigt und mir das Selbstvertrauen gegeben, mehr Verantwortung innerhalb des Gebäudes zu übernehmen.
2. Kannst du mir mehr über den Kurs selbst erzählen? Was hat dich ursprünglich dazu bewegt, diese Ausbildung zu machen?
Ich habe eine Ausbildung zum Teamleiter oder Vorgesetzten der Stufe 3 absolviert, die mir zudem ein ILM-Diplom in Führung und Management einbrachte. Der Kurs umfasste Themen wie Zeitmanagement, Personalführung, Qualitätssicherung und Einbindung von Interessengruppen.
Im Rahmen der Ausbildung mussten 20 % meiner vertraglich vereinbarten Arbeitszeit jede Woche neben meiner eigentlichen Tätigkeit für das Lernen aufgewendet werden, sodass die Vereinbarkeit beider Verpflichtungen ein wesentlicher Bestandteil dieser Erfahrung war. Ein Großteil der Kursinhalte war zudem praxisorientiert, beispielsweise Fallstudien und die Anwendung von Beispielen aus der realen Arbeitswelt.
Ich habe mich dazu entschlossen, weil ich stets nach Möglichkeiten suche, meine Fähigkeiten weiterzuentwickeln, aber vor allem wollte ich eine bessere Führungskraft werden. Der Wechsel in eine mitarbeiterorientierte Position, in der man andere unterstützt und fördert, hat dies für mich zu einer echten Priorität gemacht.
3. Warum sind Programme wie dieses Ihrer Meinung nach wichtig für die Schaffung eines nachhaltigen und verantwortungsbewussten Arbeitsumfelds?
Programme wie dieses sind wichtig, weil sie dazu anregen, Verantwortung für die eigene Rolle im gesamten Team zu übernehmen. Man gewinnt ein besseres Verständnis dafür, wie verschiedene Funktionen zusammenwirken, was dazu beiträgt, ein Umfeld zu schaffen, das von mehr Zusammenarbeit und Verantwortungsbewusstsein geprägt ist.
Dieses Bewusstsein trägt zu einem Arbeitsumfeld bei, das nicht nur nachhaltiger und verantwortungsbewusster ist, sondern auch mehr Freude bereitet, da die Menschen sich ihrer Auswirkungen bewusst sind und sich für gemeinsame Ziele engagieren.
4. Inwiefern haben Ihnen die erworbenen Fähigkeiten bei Ihrer täglichen Arbeit als ARM geholfen?
Der Kurs hat mir sowohl in fachlicher als auch in beruflicher Hinsicht viel gebracht. In fachlicher Hinsicht habe ich meine Kenntnisse im Umgang mit internen Systemen und Datenplattformen vertieft, wodurch ich Bereiche wie Abfall, Energie und CO₂-Ausstoß besser analysieren kann.
Aus betrieblicher Sicht habe ich zudem klarere Standardarbeitsanweisungen für alle Aufgabenbereiche eingeführt. Dadurch wurde ein einheitlicher Maßstab für das Team geschaffen, der hohe Standards gewährleistet und es den einzelnen Mitarbeitern dennoch ermöglicht, ihre Aufgaben nach eigenem Ermessen zu gestalten.
Insgesamt hat der Kurs mein Selbstvertrauen wirklich gestärkt, mein vorhandenes Wissen vertieft und mir gleichzeitig die notwendigen Werkzeuge an die Hand gegeben, um effektiv zu führen und den täglichen Betrieb eines Gebäudes zu leiten.
5. Haben Sie aufgrund Ihrer Erfahrungen neue Ideen, Initiativen oder Arbeitsweisen eingeführt?
Eine Initiative, auf die ich besonders stolz bin, ist Yugo , die sich nahtlos in unsere Nachhaltigkeitsziele einfügt. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau engerer Beziehungen zu lokalen Universitäten und lokalen Initiativen.
So haben wir uns beispielsweise an der Goldsmith’s University mit Studentenvereinigungen der Nottingham Trent University, darunter auch Umweltgruppen, zusammengetan, um Spenden für Umweltprojekte im In- und Ausland zu sammeln.
Die Ausbildung hat mich zudem dazu angeregt, unsere Arbeitsweise struktureller zu betrachten – sei es durch klarere Abläufe, eine bessere Zusammenarbeit oder die Schaffung von Möglichkeiten für Bewohner und Mitarbeiter, sich stärker in die Gemeinschaft einzubringen.
6. Inwiefern trägt die Weiterentwicklung Ihrer Fähigkeiten und Ihrer beruflichen Laufbahn dazu bei, das Erlebnis für die Bewohner und die gesamte Studentenschaft zu verbessern?
Durch die Weiterentwicklung meiner Fähigkeiten kann ich die Bewohner proaktiver und zielgerichteter unterstützen. Ob es nun darum geht, die Abläufe hinter den Kulissen zu verbessern oder attraktivere Angebote zu schaffen – all das trägt zu einem insgesamt besseren Erlebnis bei.
Indem ich in meiner Rolle und bei meinen Entscheidungen selbstbewusster auftrete, kann ich mein Team besser unterstützen, was sich unmittelbar auf die Qualität der Betreuung der Bewohner auswirkt.
7. Inwiefern tragen Angebote wie Ausbildungsplätze dazu bei, Menschen zu unterstützen und faire Aufstiegsmöglichkeiten zu schaffen? Haben Sie diesen Vorteil selbst erlebt?
Auf jeden Fall. Eine Ausbildung bietet Menschen die Möglichkeit, sich berufsbegleitend weiterzuentwickeln, was den beruflichen Aufstieg erleichtert.
Bei Yugo sind Zusammenarbeit und Kommunikation echte Stärken. Durch dieses Praktikum habe ich Kontakte zu Teams und Kollegen geknüpft, mit denen ich normalerweise nicht zu tun hätte, was meinen Horizont erweitert hat.
Aus beruflicher Sicht hat mir das geholfen, meine Aufgaben effektiver zu bewältigen und sogar andere Standorte zu unterstützen, wie zum Beispiel ein Gebäude in Lancaster, was eine großartige Chance zur Weiterentwicklung war.
8. Inwiefern hat das Gelernte die Kultur in Ihrem Team oder die Art und Weise, wie Sie Ihre Kollegen unterstützen, beeinflusst?
Bei Goldsmith haben wir bereits eine starke Unternehmenskultur, die auf großartigen Mitarbeitern und vielfältigen Perspektiven basiert. Durch die Ausbildung habe ich verstanden, dass es keinen einheitlichen Ansatz für Führung gibt.
Ich habe gelernt, meine Art der Unterstützung an die einzelnen Teammitglieder anzupassen, da mir bewusst ist, dass jeder anders reagiert. Gleichzeitig hat die Einführung klarerer Strukturen und gemeinsamer Standards dazu beigetragen, Einheitlichkeit zu wahren, während es den Einzelnen dennoch ermöglicht, sich auszudrücken und auf ihre eigene Weise einen Beitrag zu leisten.
9. Wenn Sie die Bedeutung dieser Chance in einem Satz beschreiben müssten, wie würde dieser lauten?
Dadurch konnte ich mein Team auf eine Weise unterstützen, die ich nicht für möglich gehalten hätte, was sich nicht nur positiv auf meine eigene Entwicklung, sondern auch auf die meiner Kollegen ausgewirkt hat.
10. Warum buchen die Studierenden Ihrer Meinung nach hier erneut?
Ich glaube, es kommt vor allem auf die Atmosphäre und die Unterstützung durch das Team an. Die Bewohner erhalten nicht nur eine Unterkunft, sondern ein umfassendes Erlebnis.
So hatten wir zum Beispiel einen Bewohner, der an einem Yugo bei einer lokalen gemeinnützigen Organisation teilgenommen hat und später eine Stelle für Hochschulabsolventen bei dieser Organisation erhalten hat. Diese Art von Wirkung zeigt, dass wir nicht nur eine Unterkunft bieten, sondern auch Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln, Kontakte zu knüpfen und erfolgreich zu sein.